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Generali-Vorstand Friedl muss gehen

Von Dieter Friedl

Wirtschaft

Wien. Im heimischen Generali-Konzern bleibt kein Stein auf dem anderen. Mit Luciano Cirina gibt es seit Anfang Dezember 2006 einen neuen Chef, der nun einen Teil der Mannschaft erneuert.


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Getroffen hat es diese Woche den langjährigen Vorstand Schaden/Unfall, Bruno Friedl, der zu seiner eigenen Überraschung (er hat vor vielen Jahren Cirina nach Österreich gebracht) blitzartig den Hut nehmen muss. Bereits Cirinas Vorgänger Karl Stoss hatte mehrmals versucht, Friedl abzusetzen.

Aber nicht nur Friedl muss gehen (er ist auch Spartensprecher im Versicherungsverband), sondern auch die Spitzenmanager im Personal- und EDV-Bereich.

Nachfolger Friedls wird Walter Kupec, Vorstand bei der Zürich-Kosmos. Kupec ist seit Jahrzehnten bei den Schweizern tätig und hat sich durch besonders agressive Verkaufspolitik ausgezeichnet. Dem Vernehmen nach soll sich sein Gehalt mit dem Wechsel drastisch verbessert haben.