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Gleichbehandlung fehlt

Von Alexandra Grass

Politik

"Kostet viel und bringt nichts". So lautet der Kommentar der SPÖ-Bundesfrauenvorsitzenden Barbara Prammer zum neuen Objektivierungsgesetz.


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Es sei der Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer offenbar kein Anliegen gewesen, das Bundesgleichbehandlungsgesetz in das Objektivierungsgesetz hineinzuziehen. Die Bundesgleichbehandlungskommissionen könnten auch in der jetzigen Fassung nicht mitreden. Als eines der Hauptprobleme beim Zugang von Frauen zu öffentlichen Ämtern sieht Prammer, dass sie auf Grund geschlechtsspezifischer Diskriminierung nicht in einen Dreiervorschlag kämen. Nach dem neuen Gesetz sei es auch nicht vorgesehen, dass dort, wo die Parität nicht gegeben sei, die Gleichbehandlungsbeauftragte eingeladen werde.

Durch die Inanspruchnahme externer Beratungsunternehmen würden künftig "social-skills" besonders berücksichtigt, entgegnete jedoch ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat.