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Glücksfall und Träumereien

Von Tamara Arthofer

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Man mag von der Redbullisierung halten, was man will - die Investitionen Dietrich Mateschitz’ in das Projekt Spielberg müssen aber neidlos als Glücksfall anerkannt werden. Ob man das von der Formel 1 auch behaupten könnte, da scheiden sich die Geister.


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Dass manche davon träumen, ist legitim, dass die Chancen aber derzeit schlecht stehen, Realität. Spielberg ist in der Gästekapazität limitiert, die Prioritäten liegen auf der Erschließung neuer Märkte, die Antrittsgelder für Grand Prixs im zweistelligen Millionenbereich. 2012 aber läuft der Rahmenvertrag der Formel 1 aus, vielleicht haben dann andere das Sagen. Die Karten werden neu gemischt, und wenn Mateschitz etwas will, scheint (fast) nichts unmöglich. Doch die Formel 1 braucht Österreich nicht. Und Österreich kann eigentlich auch ganz gut ohne sie leben.