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Grellbunte Tristesse

Von Tamara Arthofer

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Sinkende Zuschauerzahlen, keine Champions-League-Teilnahme, aktuell Probleme in der nationalen Liga - ist das Projekt Red Bull Salzburg im Scheitern begriffen? Nun, der Klub wird nicht zusperren und verfügt nach wie vor über Potenzial und Background, um national top zu sein. Betrachtet man aber die Kluft zwischen Anspruch und Realität, siehts düster aus im grellbunten Stadion Wals-Siezenheim. Das braucht einen aber nicht zu wundern. Den Fans fehlen die Identifikationsfiguren und Ballkunst, Red Bull die Marketing-Perspektiven. Wer eigene Sportserien gegründet hat, Formel-1-Weltmeister ist und im Fußball in Deutschland und den USA tätig ist, dem ist Österreichs Kick schlicht zu unbedeutend. Er dient höchstens als Übungsplattform für größere Aufgaben. Nicht mehr und nicht weniger.