PodcastÖsterreichs Verwaltung vom "Aufgaben erledigenden Apparat" hin zum "wirkungs- und bürgerorientierten Dienstleistungsunternehmen aktiv zu gestalten", ist Ziel des im Mai gegründeten Vereins | "Führungsforum Innovative Verwaltung" (FIV).
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 26 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.
Angestrebt wird eine effizientere Verwaltung, die sich verstärkt an den "Kunden", den Bürgern, orientiert (die "Wiener Zeitung" berichtete, zuletzt auch in "Verwaltung Heute"). Man
habe sich die Idee zur Innovation, so Vereinspräsident Emmerich Bachmayer, Sektionschef im Finanzministerium, bei Projekten wie dem online-Amtshelfer oder der Abschaffung der Stempelmarken
abgeschaut. Als "winning coalition" wolle man zufriedene Kunden, motivierte Mitarbeiter und ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis für die Steuerzahler, unterstrich Gerhard Steger, Leiter der
Budgetsektion im Finanzministerium, das "Signal von innen". Er betonte die Bereitschaft der "public manager", sich "wiegen und messen" zu lassen. Aufgabenkritik gepaart mit Effizienzsteigerung soll
zu Einsparungen führen. Veränderungen sollen nicht "von oben" verordnet, sondern gemeinsam mit den Mitarbeitern vereinbart werden. Also eine Art Koalition der "Häuptlinge mit den Indianern", so
Eduard Pesendorfer, Landesamtsdirektor in Oberösterreich. Privatwirtschaftliche Steuerungselemente seien auch in der Verwaltung möglich.
)
)
)
)