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FMA mit neuer Studie. | Regulierung nur weltweit einheitlich sinnvoll. | Wien. (ede) Es könne in der Regel nicht davon ausgegangen werden, dass private Anleger die komplexen Risiken von Hedge Fonds verstehen, sie müssen daher eingehend aufgeklärt werden. Diese Ansicht vertritt die Finanzmarktaufsicht (FMA) in einer Hedge-Fonds-Studie, die am Dienstag vor Journalisten vorgestellt wurde.
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Schätzungen zufolge beläuft sich das weltweit verwaltete Hedge-Fonds-Vermögen derzeit auf 1,1 Billionen Dollar, verteilt auf etwa 9.000 Fonds. Der europäische Markt nimmt mit 200 Mrd. bis 250 Mrd. Euro etwa ein Viertel des Weltmarktes ein, das von Österreichern in Hedge Fonds investierte Kapital bewegt sich auf 3,5 bis 4 Mrd. Euro.
Eine Regulierung des Hedge-Fonds-Marktes sei nur im Rahmen eines weltweit einheitlichen Vorgehens sinnvoll. Die Regelung des Retail-Vertriebs sei jedoch national möglich, so FMA-Vorstand Heinrich Traumüller. Wünschenswert wäre ein europaweit abgestimmtes Vorgehen.
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