Zum Hauptinhalt springen

Herausforderungen 2009

Von Tamara Slavik

Kommentare

Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 15 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Das Jahr hat ja schon einmal gut begonnen für den österreichischen Sport. Wer es nach den Silvesterfeiern am Donnerstag rechtzeitig ins Wohnzimmer vor den Fernseher geschafft hat, durfte Zeuge einer bemerkenswerten Loitzl´schen Flugshow werden. Und in den kommenden Tagen und Wochen geht es Schlag auf Schlag weiter, bei der Vierschanzentournee, bei den Skifahrern, die Anfang Februar ebenso ihre Weltmeisterschaften abhalten wie die Nordischen ein Monat später. Dass Österreichs Sportler von beiden Veranstaltungen mit ein paar Medaillen heimkehren, bleibt zu erwarten - und zu hoffen. Denn der Rest des Jahres dürfte einigermaßen trist werden für den heimischen Sportfan. Keine Olympischen Spiele, kein Fußball-Fest im eigenen Land wie noch im Jahr, das nun endgültig hinter uns liegt. Von den Leichtathleten ist bei der WM im Sommer, der teilnehmermäßig größten Veranstaltung 2009, eher weniger zu erwarten, mehr noch von den Schwimmern bei der WM in Rom. Im internationalen Rampenlicht wird der Confederations-Cup in Südafrika stehen, der als Generalprobe für die WM im darauffolgenden Jahr dienen soll. Wie weit die etwas holprig laufenden Vorbereitungen dann gediehen sein werden, ist heuer eines der großen Fragen neben jenen, wie der Sport sich der Wirtschaftskrise stellt und wie erfolgreich der Kampf gegen Doping sein wird. Es gibt also auch 2009 genug zu tun. Auch ohne Olympia und Fußball-EM.