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Als fast auf den Tag genau heute vor 20 Jahren der damalige österreichische Außenminister Mock und sein ungarischer Amtskollege Horn den Grenzzaun durchschnitten, war dies der sichtbare Beginn der Ostöffnung. An ein "Wiederaufleben historischer Bande" glaubte man damals, Österreich sollte ins Zentrum Europas rücken.
Wo stehen wir zwei Jahrzehnte später? Das Radiokolleg dieser Woche ließ gut abgemischt Wissenschafter, Journalisten und Wirtschaftstreibende zu Wort kommen, und das Resümee lautet: Österreich hat ökonomisch profitiert, aber auch die Angst - etwa vor der Kriminalität - ist gewachsen. Und Vorbehalte gegenüber den Leuten "von dort drüben" bestehen zum Teil noch immer. Es ist noch viel Überzeugungsarbeit nötig, um Jüngeren und Älteren ein unverstelltes Bild auf die Vorteile der Ostöffnung aufzuzeigen.
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