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Hier gibt es nichts gratis!

Von Bernhard Baumgartner

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Wenn Sie diesen Text in der gedruckten Ausgabe lesen: Vielen Dank, lesen Sie bitte gerne weiter. Lesen Sie ihn auf der Website, sollten Sie jetzt bitte wegklicken. Denn das, was Sie hier zu lesen bekommen, dürfte Ihnen wenig gefallen: Denn die Zeit, in der alle Zeitungsverlage ihre Inhalte gratis ins Netz stellten, neigt sich tendenziell dem Ende zu.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 14 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Spätestens seitdem die ersten Großverlage wie jener Rupert Murdochs angekündigt haben, ihre Inhalte nur noch kostenpflichtig abzugeben, ist der Damm gebrochen: Der Trend geht dahin, den Online-Usern den Hahn zuzudrehen.

Der Hebel dazu beginnt gerade, sich epidemieartig zu verbreiten: Es handelt sich um das iPad von Apple, mit dem nun ein zentralistisch organisiertes System zur Verfügung steht, das Zeitunglesen elektronisch nicht nur attraktiv, sondern auch kostenpflichtig macht. Online-Abos auf dem iPad für ein paar Euro statt dem gedruckten Blatt - ist das die Zukunft der Zeitungen?

Sicher nicht. Aber es kann helfen, die finanzielle Lücke zu schließen, die den Verlagen immer schwerer zu schaffen macht.

Mit der kostenpflichtigen Musik hat es auch funktioniert - auch hier war Apple mit iTunes der Katalysator. Warum das funktioniert? Nicht weil es illegal wäre - es ist nur einfach simpler, über iTunes für ein paar Cent zu kaufen, als sich die Files im Netz zusammenzuklauen.