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High Tech mit großem Potenzial

Von Rosa Eder

Wirtschaft

In der Mikroelektronik gibt es noch viel zu erforschen. Das Wiener High-Tech-Unternehmen IMS hat sich der Ionen-Projektions-Lithographie (IPL) verschrieben.


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Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine der Schlüsseltechnologien zur Herstellung von Mikroelektronikbauteilen. Damit diese Technologie weltweit kommerziell verwertet werden kann, sind hohe Investitionen notwendig, die sich aber langfristig auszahlen, meint Andreas Eder, Vorstand der Kapital & Wert Vermögensverwaltung AG.

Anleger der Kapital & Wert AG können sich seit Anfang Juli im Rahmen des "Finanzierungsfonds 51" als atypische stille Gesellschafter an der IMS Nanofabrication GmbH, einer 100%-Tochter der IMS-Ionen Mikrofabrikationssysteme GmbH, beteiligen. Die Mindestbeteiligung betrage 100.000 Schilling, vom Emissionsvolumen in Höhe von 110 Mill. Schilling seien bereits knapp 40% gezeichnet, sagte Eder gestern vor Journalisten. Er sieht ein hohes Wertsteigerungspotential, in den ersten Jahren sei jedoch noch mit steuerlichen Verlusten zu rechnen.

Laut IMS-Geschäftsführer Max Bayerl sind für die Entwicklung von IPL bereits Kosten von 750 Mill. Schilling entstanden.