)
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 22 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.
Kuwait - Seit zwei Wochen kämpfen die US-Truppen in Irak unter schwierigen Bedingungen. Jetzt droht ihnen weiteres Ungemach: Im April kehrt die Hitze in der irakischen Wüste ein. In dieser Woche werden Temperaturen von mehr als 30 Grad erwartet. Bis Juli ist mit Höchsttemperaturen von knapp unter 50 Grad zu rechnen. "Die Hitze ist genauso ein Faktor wie eine gegnerische Stellung", sagt Korvettenkapitän David Anderson. Die steigenden Temperaturen bedeuten für die Soldaten eine hohe Belastung und den vielleicht entscheidenden Test für die Kriegsplaner. Eine Konsequenz aus den klimatischen Bedingungen könnte darin bestehen, dass noch mehr Einsätze als bisher nachts erfolgen werden. "Wir ziehen es ohnehin vor, nachts zu kämpfen", sagt Anderson. Mit ihrer High-Tech-Ausrüstung und ihren Nachtsichtgeräten haben die US-Einheiten dann einen klaren Vorteil gegenüber den irakischen Streitkräften.
Die britischen Truppen haben sich gezielt auf die Hitze vorbereitet. Die Soldaten sollen sich gegenseitig kontrollieren, ob sie auch genügend Wasser zu sich nehmen. Der Standard liegt bei sechs Litern am Tag; Soldaten in Schutzanzügen müssen aber bis zu 15 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen.
Die Hitze kann aber auch dem Rüstungsmaterial zusetzen. Und bei hohen Temperaturen ist der Auftrieb der Luft geringer, sodass Flugzeuge und Hubschrauber weniger Ladung befördern können.
)
)
)
)