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+++ Sattes Umsatzplus für den Moderiesen. | Massive Expansion ist geplant. | Der Jahresumsatz in Österreich ist um 2 Prozent gestiegen.
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Stockholm/Wien. Alle Zeichen stehen beim schwedische Modekonzern Hennes und Mauritz (H&M) auf Expansion. Der Textilkonzern steigerte den Gewinn im Geschäftsjahr 2004/05 (per 30. November) um 23,1 Prozent auf 13,2 Milliarden Kronen (1,42 Mrd. Euro).
Beim Umsatz legte der Bekleidungsriese um 14 Prozent auf 61,3 Mrd. Kronen zu. Deutschland ist mit einem Umsatz von 5,5 Milliarden Kronen und sechs Prozent Plus der wichtigste Absatzmarkt, gefolgt von Schweden und Großbritannien. 2005 wurden Irland und Ungarn als neue Märkte erschlossen.
Shop-Eröffnungen im Nahen Osten geplant
Bis Anfang 2007 will H&M massiv expandieren und das Online- und Kataloggeschäft ausweiten. Seit 1980 bietet H&M seinen Kunden an, Waren über den Postversand zu bestellen. Das Service wird bereits heute in Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark angeboten.
In den Niederlanden soll das Online-Geschäft im Herbst 2006 gestartet werden. Weltweit sollen heuer 150 neue Warenhäuser eröffnet werden. Die Expansion soll hauptsächlich in den USA, Kanada, Spanien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien stattfinden. Im Herbst 2006 plant H&M die ersten Filialen in Kuwait und Dubai zu eröffnen.
Die Umsätze stiegen auch in Österreich
Auch H&M Österreich wartet mit einem Umsatzplus auf. Von Dezember 2004 bis August 2005 stieg der Umsatz hier zu Lande um 2 Prozent auf 464 Mio. Euro. In den 52 österreichischen Filialen sind derzeit 2330 Mitarbeiter beschäftigt. Für das kommende Frühjahr sind drei Neueröffnungen geplant und zwar in Klagenfurt, Wels und Spittal an der Drau.
Die Geschäftsführerin von H&M Österreich, Claudia Oszwald, erwartet auch für das kommende Quartal eine weitere Umsatzsteigerung. Die Frühjahrskollektion wird heuer von Romantik und Folklore dominiert. Die H&M Modedesigner setzen auf Landleben-Romantik mit weitschwingenden geblumten Röcken und auf Riviera-Träume im Marine-Style.
H&M besitzt keine eigenen Produktionsstätten, sondern arbeitet mit rund 700 eigenständigen Herstellern zusammen. Rund 60 Prozent der Kollektionen wird in Asien hergestellt.
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