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Hotellerie zwischen Wellness, Aging Society und Jugendkult

Von Christine Zeiner, Bad Gastein

Wirtschaft

Strahlender Sonnenschein, Schnee und Berge bilden den passenden Rahmen für den diesjährigen österreichischen Hotelierkongress, der gestern Abend in Bad Gastein eröffnet wurde. Die ÖHV (Österreichische Hoteliervereinigung) begrüßte rund 400 Teilnehmer aus Österreich und den Nachbarländern wie Deutschland und Südtirol.


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"Der Kongress ist die Auftaktveranstaltung für die wichtigsten touristischen Themen im Jahr 2004", sagt Peter Zwickelsdorfer, Pressereferent der ÖHV, im Gespräch mit der "Wiener Zeitung".

Der Kongress soll aber nicht nur für die Teilnehmer von Nutzen sein: Die ÖHV schätzt, dass eine halbe Million Euro an direkter Wertschöpfung in die Region gehen - "wie zum Beispiel durch Nächtigungen, Verpflegung und Liftkarten", zählt Zwickelsdorfer auf. Zudem wurden auch andere Veranstalter auf Bad Gastein als Tagungsort aufmerksam: So wird etwa der Österreichische Reisebüroverband seinen Kongress ebenfalls in Bad Gastein abhalten.

Das Motto des heurigen ÖHV-Kongresses lautet: "Hotellerie zwischen Wellness, Aging-Society und Jugendkult". Den Beginn macht Lalia Rach von der New York University mit ihrem Vortrag "Der Einfluss unserer Aging-Society auf die Hotellerie", gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus den Bereichen "Health Food", Versicherung und Jugend.

Bernd Marin vom Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung wird über das Altern des "Alten Kontinents" sprechen, und die Wirtschaftskammer Österreich wird eine Studie zum Thema "Arbeitsmarkt vor neuen Herausforderungen" präsentieren.