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Huber setzt verstärkt auf edle Qualitätswäsche

Von Christina Weniger

Wirtschaft

Im Zuge der strategischen und organisatorischen Neuausrichtung der Vorarlberger Huber Holding wolle man den Weg weg vom Massenartikel hin zum Anbieter von Wäsche höchster Qualität gehen, sagte der scheidende Vorstandsvorsitzende Günter Rhomberg gestern in der Bilanzpressekonferenz.


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Man könne sich auch einen Börsegang vorstellen, allerdings müssten davor noch einige Ziele erreicht werden, erklärte Rhombergs Nachfolger Klaus Lange. Mittelfristig solle ein Umsatz von 2,5 Mrd. und ein Betriebserfolg von 200 Mill. Schilling erzielt werden. Neue Lizenzen im Luxusbereich wie Escada und Toni Gard sollen helfen, diese Ziele zu erreichen. Bis Ende 2001 will Huber die Produktionskosten um 15% und die Wiederbeschaffungszeiten um 20% reduzieren. Der 1997/98 erlittene Ergebniseinbruch sei hausgemacht gewesen, gestand Rhomberg. Heuer werde die Huber Gruppe einen positiven Betriebserfolg (EBIT) ausweisen, stellte Lange in Aussicht. Die Huber Gruppe setzte 1999 mit 1,68 Mrd. Schilling um 1% weniger um als 1998, im 1. Quartal 2000 mit 426 Mill. Schilling jedoch um 1% mehr als im Vorjahresquartal.

Vergangene Woche wurde die Umwandlung der Aktien von Namen- in auf Euro lautende Stückaktien, eine Kapitalerhöhung um 20 Mill. auf 63,4 Mill. Schilling und ein genehmigtes Kapital von 50% des Grundkapitals beschlossen. Im Zuge eines Börsegangs sei der Rückzug der Familie auf einen Minderheitsanteil möglich.