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IBM schließt Niederlassung in Wien

Von WZOnline

Wirtschaft

Der Computerkonzern IBM verlegt nun endgültig seine derzeit noch in Wien angesiedelte Zentrale für Osteuropa und den Nahen Osten und Afrika nach Prag und Dubai, berichten die "Oberösterreichischen Nachrichten". 450 IBM-Top-Manager und -Techniker müssten nun entweder Österreich oder den Weltkonzern verlassen.


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Hintergrund sei die Neuorientierung des mit mehr als 320.000 Mitarbeitern weltgrößten IT-Dienstleisters in Wachstumsmärkten. Die jeweiligen Zentralen für die Wachstumsmärkte, sollen, so die IBM-Strategie, auch direkt in diesen Wachstumsmärkten angesiedelt werden. Österreich gelte IBM-intern nicht als Wachstumsmarkt, so die Zeitung.

Der Pressesprecher von IBM-Österreich, Georg Haberl, habe die Abwanderung bestätigt, so die Zeitung. Wie viele Mitarbeiter davon betroffen sein werden, wisse aber noch niemand, sagte Haberl. Zu Kündigungen werde es nicht kommen.