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Ich hätt' so gern . . .

Von István Orbán

Kommentare

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. . . letzthin das Fernsehprogramm in die Ecke gepfeffert und, wäre es nicht so heiß gewesen, vielleicht sogar verbrannt, weil: Bis auf "Universum" (Donnerstag) in ORF 2 war das Angebot der heimischen Sender im Hauptabend und darüber hinaus wieder einmal mit Serien und sonstigem Schmonzes (darunter als besonders schwerer Schicksalsschlag Veras neuer "Schicksalstag") zugemüllt.

. . . gewusst, warum man in aller Welt in ORF 1 "Kommissar Rex", "Alarm für Cobra 11" und "Kaisermühlen-Blues" (schön und gut, aber wie oft bitte noch?) hintereinander programmieren muss. Und warum man mit diesem unsäglichen Schicksalstagsbrei auch ins andere Programm hineinkleckert und ihn nach "ZiB 2" und "Euro Austria" mit "Ein Fall für zwei" auch noch fortschmiert.

. . . Dolores Schmidingers brillante "Operation Punschkrapferl" nicht erst ab 23 Uhr und die "Kunst-Stücke" ab Mitternacht, sondern beides im Hauptabend programmiert gesehen; der Brei hätte, wenn schon, hinterdrein kommen können. Überhaupt: Warum will man die "Kunst-Stücke" streichen und nicht etwas vom Brei (der ohnehin viel streichfähiger ist)? Ich hätt' gerne erfahren, wie sich das zu den vollmundigen Aussagen der ORF-"Weisen" zur Rückbesinnung auf Österreichisches und Qualität verhält; vom Kulturauftrag gar nicht zu reden.

Zuletzt: Ich hätt' mich gern für einen Irrtum in meinem letzten Beitrag entschuldigt und ihn richtig gestellt: "Päpstin Johanna" (und nicht "Theodora") lautet der Titel eines der von mir dort empfohlenen Bücher, der Autor heißt Emmanuél D. Rhoides.