Zum Hauptinhalt springen

IS bekennt sich zu Bombenanschlag in Tunis

Von WZ Online

Politik

Bereits der dritte Terrorakt der Fundamentalisten in diesem Jahr.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 8 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Zu dem Bombenanschlag auf einen Bus der tunesischen Präsidentengarde in Tunis hat sich der Islamische Staat (IS) bekannt. Ein IS-Kämpfer mit dem Namen Abou Abdallah al-Tounissi habe sich in die Luft gesprengt, hieß es am Mittwoch in einem Communiqué des fundamentalistischen Kämpfer.

Bei dem Attentat im Zentrum der tunesischen Hauptstadt waren am Dienstag 13 Menschen getötet worden, zwölf Mitglieder der Präsidentengarde und der Attentäter.

Es handelte sich dabei um den bereits dritten Anschlag des IS in Tunesien in diesem Jahr. Im Juni erschoss ein Mann in Sousse 38 Urlauber. Im März tötete ein Bewaffneter 21 Touristen im Bardo-Museum in Tunis.

Der Anschlag war von Führern der arabischen Welt einmütig verurteilt worden. Das Außenministerium von Bahreïn sprach von einem Attentatauf Tunesien ebenso wie auf Bildung, Wissenschaft und Kultur im Islam.

(Quellen: AFP, APA, Reuters)