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Auch Konkordat ist für Scheibner kein Tabuthema. | Der interimistische BZÖ-Chef Herbert Scheibner hat sich in der Debatte um Islam-Lehrer für einen Integrationsvertrag ausgesprochen, dessen Bruch mit Abschiebung geahndet werden soll. Auch eine Aberkennung der Staatsbürgerschaft ist für ihn denkbar, sagte Scheibner in der ORF-"Pressestunde" am Sonntag. Hinsichtlich der Landtagswahlen in Kärnten und Salzburg zeigte er sich optimistisch und verteidigte den zuletzt wegen diverser Ausrutscher unter Beschuss geratenen Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler.
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Interessant wäre für Scheibner auch zu wissen, was für "Unfug" in islamischen Gebetshäusern "von sich gegeben wird". Daher solle auf Deutsch gepredigt werden. Menschen, die sich "die Staatsbürgerschaft erschlichen haben" und jetzt "zum Terror aufrufen", sollen abgeschoben werden, plädierte Scheibner für einen Integrationsvertrag für alle Zuwanderer. Auch das Konkordat ist für Scheibner kein Tabuthema. Denn man wolle auch keine Katholiken, "die die Inquisition wieder einführen wollen".
Die Ausrutscher des Kärntner Landeshauptmanns verteidigte Scheibner mit Volksnähe, Dörfler habe "das Ohr an der Bevölkerung". Den "Negerwitz" Dörflers wollte Scheibner - nach Eigenangeben kein Witzefan - inhaltlich nicht kommentieren.
Dass Dörfler, der das BZÖ als Spitzenkandidat bei der Wahl anführt, auch bei einem Wahlsieg des BZÖ in Kärnten im Landtag nicht gewählt werden könnte und stattdessen Uwe Scheuch zum Landeshauptmann gemacht wird, glaubt Scheibner nicht. Der FPÖ warf er in diesem Zusammenhang Unglaubwürdigkeit vor, da sie den roten Spitzenkandidaten Reinhart Rohr zum Landeshauptmann machen wolle.
Eine Wiedervereinigung mit der FPÖ schloss Scheibner "selbstverständlich" - nicht nur in diesem Jahr - aus. Denn der Unterschied zu den Blauen, die "Fundamentalopposition" betreiben wollen, habe sich seit der BZÖ-Spaltung noch verschärft, so Scheibner.
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