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Ist die Politik zu langsam?

Von Peter Bochskanl

Kommentare

"Aber das wird alles leider nur der Anfang sein", war am Sonntag der wenig beruhigende Kommentar von Anchorwoman Danielle Spera zu den "Zeit im Bild"-Berichten über den Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Welt und in Österreich.


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"Im Zentrum" regierte dann zwar der coole Sachverstand: Bankenhilfspaket, damit die Wirtschaft wieder Kredite bekommt, Gründung einer Bad Bank, die den Banken die uneinbringlichen Forderungen abnimmt, Konjunkturpakete, staatlich garantierte Industrieanleihen . . . Aber wirklich beruhigend war es auch nicht. Weniger wegen der Ungewissheit über die Wirkkraft der Maßnahmen oder der Differenzen bei Durchführungsdetails, sondern weil das meiste erst "in der Pipeline" oder gar nur erst angedacht ist.

Ist die politische Maschinerie zu langsam, um die Krise rechtzeitig abzumildern?