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Jesus Christus als Filmstar

Von Hermann Schlösser

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Die amerikanische Dokumentation "Jesus im Film", die am Dienstagabend in ORF2 gezeigt wurde, bot viel Material zum Nachdenken. Denn hier wurde gezeigt, wie viele Jesus-Images die Filmindustrie schon ausprobiert hat. In den fünfziger Jahren trat Jesus als antiker Superman auf, in den sechziger Jahren verwandelte er sich in einen Sozialrevolutionär, in den Siebzigern zeigte er sich als Hippie. 1979 erregte "Die letzte Versuchung Christi" den Zorn gläubiger Christen, 2003 galt Mel Gibsons "Passion Christi" als antisemitisch.


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Die heutigen Jesusfilme werden vor allem von den fundamentalistischen US-Kirchen hergestellt. Diese frommen Filmemacher sind davon überzeugt, dass sie ihren Heiland so darstellen, wie er "wirklich war". Aber das glaubten alle früheren Jesus-Verfilmer auch schon.