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Kampfabstimmung um JVP-Chefsessel

Von Walter Hämmerle

Politik

Rund 220 Delegierte der Jungen Volkspartei (JVP) entscheiden am 9. Oktober in Linz über ihre neue Führung. Zur Wahl stehen dabei zwei Kandidaten: Silvia Fuhrmann, die derzeitige JVP-Obfrau, und ihr Herausforderer aus Niederösterreich, Lukas Mandl.


"Unser Wille ist es, zu gewinnen", so präsentierte sich Fuhrmann gestern in einer Pressekonferenz, in der sie ihr Team und das Programm vorstellte. Zwar wollte sie sich nicht auf Prognosen über das bevorstehende Abstimmungsergebnis einlassen, doch davon, dass sie in ihrem Amt für drei weitere Jahre bestätigt werde, zeigte sie sich überzeugt. Zur Gegenkandidatur Mandls meinte sie, "es ist toll, wenn sich junge Leute darum bemühen, diese Funktionärstätigkeit übernehmen zu wollen".

Das achtköpfige Team um Fuhrmann repräsentiere die Bundesländer und diverse Berufsgruppen aus verschiedenen Lebensräumen, so die JVP-Chefin. Besonders wichtig sind ihnen die Themen Ausbildung und Jobs sowie Jungfamilien und Wohnen.

Am kommenden Dienstag will Fuhrmanns Gegenkandidat sein Team und seine inhaltlichen Vorstellungen präsentieren. Chancen, auch bei einer Niederlage in die Führungsgremien der JVP integriert zu werden, sollte Mandl sich jedoch nicht allzu viele ausrechnen: Sie selbst sei es gewesen, die Mandl 2001 in ihr Team geholt habe, erklärte Fuhrmann gestern. Beim nächsten Mal würde sie sich einen solchen Schritt jedoch sehr gut überlegen.