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Kapital für Spiele

Von Monika Jonasch

Wirtschaft

Zurück im Prime Market der Wiener Börse gibt der Computerspielehersteller JoWooD erneut kräftige Lebenszeichen von sich. Eine zweite Kapitalerhöhung dieses Jahr soll in die Spieleentwicklung fließen.


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Nachdem JoWooD Ende 2002 vor dem Aus stand, ist die Restrukturierung nun abgeschlossen. Das gab das steirische Unternehmen am Montag vor Journalisten bekannt. JoWood will jetzt durch die zweite Kapitalerhöhung dieses Jahr von etwa 20 Mill. Euro auf 35 Mill. Euro Eigenkapital aufstocken und diese Mittel in die Entwicklung investieren. Der Spielespezialist will sich außerdem verstärkt als Multiplattform-Entwickler (PC und Konsolen) positionieren. Das Unternehmen konnte das 4. Quartal in Folge mit positivem Ergebnis abschliessen, obwohl es durch die Restrukturierung noch stark belastetet wurde. Das EBIT vor Restrukturierung lag per Ende des 3. Quartals bei 4,887 Mill. Euro. Der Umsatz erreichte Ende des 3. Quartals 17,276 Mill. Euro. Der Schuldenstand lag per 30. 9. bei 15 Mill. Euro, soll aber mit Ende 2003 bei 5 bis 7 Mill. Euro liegen.