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Kein großer Wind

Von Werner Grotte

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Manchen Tagesblättern - auch der "Wiener Zeitung" - war die skurrile Sache bestenfalls eine Randnotiz wert: Ein junger Steirer war wegen eines unüberhörbaren Darmwindes während einer polizeilichen Amtshandlung zu 50 Euro Strafe verdonnert worden, weil der damit den "öffentlichen Anstand" verletzte.


Radio Niederösterreich fand die Sache jedoch so lustig, dass der Herr der Winde in der "Guten Morgen"-Sendung am Mittwoch seiner Empörung persönlich und ausführlich Luft machen durfte. Die Strafe sei ein Witz, denn es gebe "auf der ganzen Welt sicher niemanden, der absichtlich furzen kann", empörte sich der 20-Jährige. Die Flatulenz sie ihm "halt auskommen, erst beim Weggehen" - und: "G'rochen hat ma eh nicht sehr viel." Dennoch will er keinen Einspruch gegen die Strafe oder - wie man es auf Radio NÖ formulierte -"keinen großen Wind um die Schas-G'schicht" machen. Na dann: Guten Morgen!