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(K)ein Stau-Mittel

Von Anton Silhan

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Gegen bestimmte Staus gibt es kein Mittel. Wenn sich Heere von Autofahrern zu Ferienbeginn in Bewegung setzen, ist "stop and go" unvermeidlich. Gegen andere - wie der alltägliche Morgenstau oder die Warteschlange vor dem Gegenverkehrsbereich der Autobahn - lässt sich etwas unternehmen, behauptet zumindest ein Forscherteam der Technischen Universität Dresden.

Die Wissenschaftssendung "Dimensionen" (19.05 Uhr in Österreich 1), gestaltet von Doris Stoisser, widmet sich heute "kollektiven Phänomenen" und befasst sich dabei mit dem Verkehrsfluss oder auch Panikströmen. Computersimulationen haben gezeigt, wie sich die Verkehrsströme verhalten: Sie gehorchen durchaus ähnlichen Gesetzen wie die Flüssigkeit in einem Wasserrohr.

Nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten suchen die Forscher in Dresden bei Entstehen und Ablauf einer Massenpanik - wie etwa beim Verlassen eines übervollen Fußballstadions.

Vielfältige Computersimulationen sollen auch hier helfen, architektonische und andere Maßnahmen zu treffen, um gefährliche Staus von Menschen zu vermeiden.