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"Kein Stein ist auf dem anderen geblieben"

Von Rosa Eder

Wirtschaft

Die erste Spar-Organisation in Österreich wurde 1954 von Hans F. Reisch gegründet. Bereits 1959 war Spar flächendeckend vertreten. 1970 schlossen sich alle damals bestehenden Großhandelsfirmen zur Spar Österreichische Warenhandels-AG zusammen.


Durch Übernahmen - u.a. von Huma-, Konsum-, Familia-, PamPam- und Meinl-Märkten - konnte der Marktanteil von Spar zwischen 1990 und 2000 von 16,6% auf mittlerweile rund 30% ausgebaut werden, berichtete der Vorstandsvorsitzende der Spar AG, Gerhard Drexel, gestern in einer Pressekonferenz. "Im Handel ist in den vergangen zehn Jahren kein Stein auf dem anderen geblieben", betonte Drexel und wies darauf hin, dass Spar ein rein österreichisches Familienunternehmen geblieben sei.

Spar hat im vergangenen Jahr inklusive der selbständigen Einzelhändler 48,6 Mrd. Schilling umgesetzt. Das war ein Plus von 7%. Die Spar AG beschäftigt in Österreich etwa 21.500 Mitarbeiter. Davon sind 1.391 Lehrlinge. Die über die Auslandsgesellschaft ASPIAG (Austria Spar International AG) erzielten Umsätze in Italien, Slowenien, Ungarn und Tschechien beliefen sich 2000 auf 23,9 Mrd. Schilling.

Die Erlöse aus der Emission der Spar-Anleihe wird zur rascheren Umsetzung von geplanten Investitionen für die Erweiterung bestehender und die Errichtung neuer Einkaufszentren verwendet. Insgesamt sollen rund 80.000 m² zusätzlicher Verkaufsfläche geschaffen werden.

Per Ende 2000 gab es in Österreich 1.537 Spar-, Eurospar- und Interspar-Märkte. Knapp 60% davon werden von selbständigen Spar-Kaufleuten betrieben.