Zum Hauptinhalt springen

Kein Traumergebnis für Josef Pröll

Von WZ Online

Politik

Josef Pröll ist am Freitag in Wels mit 89,6 Prozent der Delegiertenstimmen zum 14. Parteiobmann der ÖVP gewählt worden. Der 40-Jährige wird damit der jüngste Parteiobmann in der Geschichte der Partei. Das Wahlergebnis ist allerdings nicht berauschend.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 15 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Es handelt sich um das schlechteste für einen Volkspartei-Chef seit 1945 - abgesehen von jenen drei Wahlen, bei denen es zu Kampfabstimmungen gekommen war. Pröll erhielt 449 der 501 gültigen Stimmen.

Vier Stimmen waren ungültig. Bis jetzt war Wilhelm Molterer offiziell an der Spitze gestanden, mit der heutigen Wahl geht die Führung auch formell an den bereits seit Ende September designierten Parteiobmann Pröll über. "Das macht Lust auf mehr", sagte Pröll in einer ersten Reaktion.

Stellvertreter

Tirols Landeshauptmann Günther Platter hat bei der Wahl der Stellvertreter von Neo-ÖVP-Chef Josef Pröll die meiste Unterstützung der Delegierten erhalten. 94,8 Prozent gaben ihm ihre Stimme. Innenministerin Maria Fekter wurde mit 93,7 Prozent, ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf mit 91,5 und die niederösterreichische Landesrätin Johanna Mikl-Leitner mit 89,9 Prozent ins Stellvertreter-Team gewählt. (APA)