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Keine Konkurrenz bei Glücksspielen

Von Petra Medek

Wirtschaft

IHS-Chef Felderer ortet Nachteile des freien Wettbewerbs. | Wien. "Hier hätte der Wettbewerb erhebliche Nachteile". Eine ungewöhnliche Aussage von IHS-Chef Bernhard Felderer. Die Rede ist jedoch der Glücksspielsektor, der in Österreich monopolistisch geregelt ist.


Würde man den Markt für Glücksspiele öffnen, so würden sich die Spieleanbieter Standorte mit günstiger Besteuerung suchen - also aus Österreich oder sogar aus der EU abwandern, erläuterte Felderer am Donnerstag Abend bei einem Symposium der Österreichischen Lotterien anlässlich 20 Jahre Lotto in Österreich. Außerdem würde die Spielsucht außer Kontrolle geraten, betonte Felderer.

In die gleiche Kerbe schlug der belgische Rechtsexperte Phillippe Vlaemminck: "Jedes andere Modell würde zu mehr Sucht und weniger Einnahmen für wohltätige Zwecke führen".