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Kleinanleger können Bundesschätze heben

Von Rosa Eder

Wirtschaft

Mit ein paar "Klicks" zum Bundesschatz: Die Republik Österreich verkauft erstmals Wertpapiere online. Die Bundesschätze mit Laufzeiten von einem, drei oder sechs Monaten wurden von der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur entwickelt und sind für kleine Anleger mit Wohnsitz (oder gewöhnlichem Aufenthalt) in einem EU-Mitgliedsland gedacht.


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Die Bundesschätze sind zu 0,01 Euro gestückelt, es müssen zumindest 100 Euro veranlagt werden, hieß es gestern bei der Vorstellung des neuen festverzinslichen Wertpapiers im Finanzministerium.

Zunächst muss ein persönliches Konto eröffnet werden, das Formular dazu gibt es nur im Internet unter http://www.bundesschatz.at . Auf die Frage, wie Kleinanleger wie z.B. ältere Menschen verfahren sollen, die keinen Zugang zum Internet haben, sagte der Geschäftsführer der Bundesfinanzierungsagentur, Helmut Eder: "Ich hoffe, dass jeder Opa und jede Oma ein Enkerl mit Internet-Anschluss hat." Die Überweisungen auf das Konto können mittels Zahlschein oder Telebanking erfolgen. Weil es die Bundesschätze nur online zu kaufen gibt, reduzieren sich die Verwaltungskosten, und die Republik Österreich kann auf Depotgebühren verzichten.

Die Zinsen werden laufend im Internet verlautbart. Für den einmonatigen Bundesschatz BS1 gibt er derzeit 3,0%, für den BS3 3,05% und für den BS6 3,1%. Die Einlagen sind zu 100% von der Republik Österreich gesichert.

Das Servicecenter der Bundesfinanzierungsagentur (Adresse: Seilerstätte 24, 1015 Wien) ist Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8.30 bis 16.00 Uhr und Donnerstag von 8.30 bis 18.00 Uhr geöffnet.

http://www.bundesschatz.at