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Kontrolle über das iPhone

Von WZ Online

Wirtschaft

Der Gebrauch von privaten iPhones in Unternehmen ist nicht ungefährlich, warnt die Softwarefirma DeviceLock. Wenn Mitarbeiter vertrauliche Unternehmensdaten auf ihr iPhone übertragen und dieses verlieren, bestehe die Gefahr von Datenlecks. Der Spezialist für Port- und Gerätekontrolle hat eine Software entwickelt, die dieses Problem verhindert.


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Oftmals werden iPhones nicht nur privat genützt, es werden darauf auch wichtige Dokumente und Daten aus der Firma gespeichert. Bei Diebstahl oder Verlust werde ein Gerät plötzlich zum Sicherheitsrisiko für die Firma. Auf diese Gefahr seien die meisten Unternehmen nicht vorbereitet, heißt es Guido Kinzel, Geschäftsführer von DeviceLock Europe.

Eine Umfrage unter 200 IT-Entscheidern in Großbritannien belege, dass nur wenige Unternehmen aktiv Vorsichtsmaßnahmen getroffen haben. Rund 64 Prozent haben dafür keine Lösung. In 40 Prozent der Unternehmen sei es Mitarbeitern möglich, Unternehmensdaten ohne das Wissen der IT-Abteilung auf mobile Speichermedien zu übertragen. Nur 14 Prozent der Unternehmen verbieten den Gebrauch von Smartphones am Arbeitsplatz komplett. Dennoch soll die Situation nicht unterschätzt werden, so Kinzel.

Mit DeviceLock 6.4.1 können Unternehmen kontrollieren, wie Angestellte ihre iPhones sicher auch für berufliche Zwecke nutzen können. Die neue Version der Endpoint Security-Lösung DeviceLock könne die lokale Synchronisation von PCs zu iPhones überwachen. Möglich sei eine Auditing- und Shadowing-Funktionen für die lokale Synchronisation zwischen den Mitarbeiter-PCs und den iPhones. Es können Berechtigungen für den Transfer von verschiedenen Dateitypen wie zum Beispiel Kontakten oder E-Mails auch auf iPhones vergeben werden. Außerdem sei es möglich, Schattenkopien von Objekten, die vom PC zum iPhone übertragen werden, zu erstellen.

DeviceLock 6.4.1 befindet sich derzeit in der finalen Beta-Phase und steht kurz vor der Veröffentlichung.

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