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"Krampus" an Betreiber für zu hohe Netztarife

Von Sissi Eigruber

Wirtschaft

Die Vertreter der Raiffeisen Ware Wasserkraft (RWW), dem gemeinsamen Tochterunternehmen von Verbund und RWA Raiffeisen Ware Austria, sehen die größten Probleme im liberalisierten Strommarkt beim Zuschlag für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und beim Nachtstrom.


Was die Versorgung mit Nachtstrom betrifft, werde "der Marktzutritt von Alternativen Anbietern behindert", so der Geschäftsführer der RWW Michael Haiden. Nach Auskunft des Stromregulators müssen aber Leistungen, die der Netzbetreiber anbietet, allen Marktteilnehmern offen stehen, also auch der Nachtstrom. Wegen der überhöhten Zuschläge für Kraft-Wärme-Kopplung müsse den Verteilnetzbetreibern die Rute ins Fenster gestellt werden, so Haiden. Eine Lösung diese Problems sei nur durch eine Gesetzesänderung möglich: Der Stromregulator müsse dazu berechtigt werden, über die Höhe derartiger Zuschläge zu befinden. Derzeit hat die RWW 6.000 Kunden, bis 2005 sollen es 60.000 sein.