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Kukacka: "Kein Kommentar zu ÖBB-Spitzengehältern"

Von Veronika Gasser

Wirtschaft

Keine Aufklärung über Gagen und sonstige Zulagen. | Semmering. (VeGa) Immer öfter geraten die hohen Gehälter der ÖBB-Manager ins Schussfeld. Zuletzt hatte SP-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter Aufklärung über Gagen, Abfertigungen, Dienstreisen und Dienstautos gefordert.


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Doch der zuständige Verkehrsstaatssekretär Helmut Kukacka hält sich in dieser Sache bedeckt: "Ich nenne keine Zahlen. Es gibt Datenschutz für Personen. Ich bin dagegen, dass die ÖBB anders als andere Unternehmen behandelt werden."

Die Höhe der Spitzengagen hätte der Aufsichtsrat zu genehmigen und zu verantworten. Auch auf die Frage, ob die 15 neuen ÖBB-Topmanager teurer seien als der alte Dreiervorstand, wollte Kukacka nicht antworten. In Sachen Dienstrechtsänderung sei nun die Gewerkschaft am Zug, lässt er wissen.

Norbert Bacher, Zentralsekretär der Eisenbahnergewerkschaft, rechnet damit, dass es in den nächsten Tagen einen Vorschlag des Vorstandes geben wird. Die Notwendigkeit von wesentlichen Änderungen kann er allerdings nicht erkennen. "Wir haben einen Kollektivvertrag ausverhandelt, dieser müsste genügen." Bacher verweist darauf, dass es eine Einigung gebe, wonach Mitarbeiter nach mehrmaliger Ablehnung einer Versetzung innerhalb der ÖBB-Unternehmen mit Sanktionen rechnen müssen.

Einer Verleihung in ÖBB-ferne Unternehmen will die Gewerkschaft jedoch nicht zustimmen. Dies würde sowohl dem Arbeitskräfteüberlassungsgesetz wie dem Arbeitsverfassungsgesetz widersprechen.