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Lara Croft lässt grüßen

Von Francesco Campagner

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Die Örtlichkeit ist bereits zur Dauerkulisse für TV- und Filmteams aus der ganzen Welt geworden: Fort Boyard, an der französischen Atlantikküste zwischen La Rochelle und Rochefort gelegen, hat nun eine andere Bedeutung, als von Napoleon geplant. Am Sonntag (18 Uhr) durften die Zuseher von Pro 7 den Start des Abenteuer-Vergnügens "Fort Boyard" miterleben. Schauspieler wie Katja Flint und Mark Keller mussten schwere Prüfungen meistern, um schlussendlich einen Goldschatz zu erlangen. Wie bei dem Computerspiel "Tomb Raider" gab es Tiger und Spinnen als Hindernisse am Weg zu den entscheidenden Schlüsseln. Doch während Lara Croft die armen Tiere einfach erlegt (und bei ungeübten Spielern manches Mal auch selbst daran glauben muss), waren sie bei Pro 7 nur Dekor.

Die gestellten Aufgaben entpuppten sich als nicht immer appetitlich, doch kamen die Mitspieler mehr durch das Stiegensteigen im Fort außer Atem, als durch die Prüfungen selbst. Spannung war folglich keine vorhanden, Humor genauso wenig. Für die Mitspieler mag zwar die Inszenierung durchaus unterhaltsam gewesen sein, als Zuseher hatte man vielmehr den Eindruck, einer "Dinner & Crime"-Veranstaltung via TV beizuwohnen. Da wäre ein Stündchen am Computer mit Lara Croft wohl amüsanter und darüber hinaus frei von Werbeunterbrechungen gewesen. Nur die Tiger hätten dies wohl anders gesehen.