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Lebensnaher Rallyesport

Von Matthias Nagl

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112 Stundenkilometer sind für einen Rallye-Piloten eigentlich keine außergewöhnliche Geschwindigkeit. Für Petter Solberg war es bei der Schweden-Rallye aber zu viel. Nachdem er auf einer Verbindungsetappe mit ebendiesem Tempo in eine Radarfalle gerauscht war und seine Fahrerlaubnis verlor, musste der Norweger auf der letzten Etappe seinen Beifahrer Chris Patterson ans Steuer lassen. "Ich habe das Auto zuvor noch nie gefahren, aber wir haben es recht lustig gehabt", berichtete Patterson. Der Vorfall und seine Abhandlung ist ein im Motorsport seltener Beweis von Lebensnähe und Lockerheit, quasi Werbung für den Rallysport.