Zum Hauptinhalt springen

Lieber schön blöd als gscheit gsund?

Von Ina Weber

Kommentare

Im Jahr 2000 hatte sie ihre letzte Busen-OP. Jetzt ist sie 27 Jahre alt. Wie alt war sie dann damals? Nina alias "Bambi" schaut ihre Mama fragend an. 22 Jahre, meint diese zögerlich. Naja egal, was Nina nicht im Kopf hat, hat sie im Busen.


Immerhin, 450 Gramm Silikon. Und das ist ja schließlich auch etwas wert. ATV begab sich Mittwochabend in der neuen Sendereihe "Ein Leben für die Schönheit" auf die Spuren der Schönheitschirurgen Artur Worseg und Dagmar Millesi. Ninas 450-Gramm-Silikon-Busen hat ihrer Meinung nach mit den Jahren an Spannkraft verloren. Worseg stimmt ihr zu. Denn er versteht die Frauen. Sie werden sich schnell einig. Ninas Brustwarzen werden um einen Zentimeter nach oben versetzt. Ein kleiner ambulanter Eingriff und Ninas Welt ist wieder in Ordnung. Eine andere sehr junge Dame hat Probleme mit ihren Oberschenkeln, die sind zu füllig. Sie fühle sich eigentlich sehr wohl in ihrem Körper, meint sie vor dem Eingriff, aber ein bisschen würde halt noch fehlen. "Der Busen ist mir zu schlaff", erzählt eine andere. Sie möchte einen Busen haben, der aussieht, als hätte sie nie ein Kind gestillt.

Worseg fährt erschöpft nach einem 20-Stunden-Tag nach Hause. Während er fährt, schaut er immer wieder auf einen kleinen Monitor neben seinem Lenkrad und informiert sich über die neuesten Entwicklungen in der Schönheitschirurgie. Er fährt nach einem 20-Stunden-Tag mit dem Auto nach Hause und schaut dabei fern. Jetzt die gute Nachricht: ATV zeigt zwar schön Blödes, hält den Zuseher dabei aber gscheit gsund. Denn ständiges Kopfschütteln beim Zusehen beugt Nackenverspannungen vor.