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Linsengericht: Später Kampf für EU-Wahrheiten

Von Peter Bochskanl

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FPÖ-Strache und BZÖ-Westenthaler sind Sonntag "im Zentrum" mit ihrer wahrheitsfernen Polemik gegen den EU-Reformvertrag vor allem an der nüchternen Faktensicht von VP-Klubobmann Schüssel, dem klaren Urteil des Verfassungsexperten Mayer, aber auch an der Treffsicherheit der grünen Vizeklubobfrau Glawischnig gescheitert. Es wurde klar: Der Vertrag sichert die positive Weiterentwicklung der EU-27, und FPÖ und BZÖ wollen mit ihren Giftmärchen nur politisches Kleingeld münzen. Eine Debatte, wie die am Sonntag, hätte man sich früher und öfter gewünscht.


Gastgeberin Thurnher hatte daher recht mit der Frage, warum die Befürworter des Vertrags dessen Gegnern so lange das Feld der öffentlichen Diskussion überlassen haben. Auch angesichts der "Krone"-Dauerhetze gegen die EU war das ein schweres Versäumnis.