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Linzer CLC wagt den Schritt an die Börse

Von Petra Medek

Wirtschaft

Den Schritt an die Börse wagt die Linzer CLC AG, Customer Care Spezialist und unter anderem Anbieter der Telefonauskunft 118899.


Nächste Wochen sollen 1,5 Millionen junge Aktien aus einer Kapitalerhöhung und bis zu 666.000 alte Aktien an institutionelle und private Anleger in Österreich, der Schweiz und London vergeben werden. Der Preis pro Aktie wurde mit 5,45 Euro fixiert.

Die Erlöse sollen für die geplante Expansion nach Osteuropa verwendet werden, sagte Vorstandschef Cevdet Caner gestern in einer Pressekonferenz. CLC peilt mittelfristig die Marktführerschaft in Zentral- und Osteuropa an, betonte Caner. Zunächst werde in Polen eine Customer Care-Struktur aufgebaut, als nächster Schritt stünde der Markteintritt in Tschechien an.

Die Zeichnungsfrist für CLC-Aktien beginnt heute und endet spätestens am 30. Mai. In Wien wird CLC im Specialist Segment notieren. Als Market Maker fungiert die Centro Bank. Der Hauptaktionär von CLC, die Caner Privatstiftung, derzeit zu 28% beteiligt, wird auch nach dem Börsegang mit rund 22% den größten Anteil an CLC halten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die CLC AG 7,4 Mill. Euro umgesetzt. Der Verlust vor Steuern (EBIT) lag bei 2,5 Mill. Euro. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz auf 17,6 Mill. Euro anwachsen und das Ergebnis - ungeachtet des Börseganges - leicht positiv ausfallen.