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LLI erhöht nach Rekordergebnis Dividende auf 8% plus 8% Bonus

Von Petra Medek

Wirtschaft

Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 1998/99 (per 30. Juni) will die börsenotierte Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG (LLI) die Dividende neuerlich um 2 Prozentpunkte auf 16% (8% plus | 8% Bonus) erhöhen.


Das gaben die LLI-Vorstände Erwin Hameseder und Christian Teufl gestern in der Bilanzpressekonferenz bekannt. Durch die Erweiterung des Konsolidierungskreises und organisches Wachstum stieg der

Konzernumsatz um 59% auf 1,082 Mrd. Schilling. Trotz der Kosten durch diverse Akquisitionen konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um 37% auf 97,5 Mill. Schilling erhöht

werden, betonte Hameseder.

Die Fokussierung auf die LLI-Kernbereiche Mehl und Mühle sowie Vending (Heiß- und Kaltgetränkeautomaten) habe sich bewährt und werde auch heuer fortgesetzt, so der Vorstand. Rund ein Drittel des

Gesamtumsatzes und knapp 23% des Konzern-EGT stammen aus den Auslandsaktivitäten derbeiden Kernbereiche. Die Auslandsquote werde weiter zunehmen, die Akquisitionspolitik werde vor allem in den

Reformstaaten weiter verfolgt. In Österreich liege der Schwerpunkt dagegen auf innerem Wachstum, so Hameseder. Im Geschäftsjahr 1999/2000 soll das Konzern-EGT auf rund 190 Mill. Schilling steigen.

Die Beteiligung am Golfhotel Bad Tatzmannsdorf werde "zu gegebener Zeit sicher veräußert" werden, da sie nicht mehr in das Unternehmenskonzept passe, kündigte der Vorstand an. Konkrete Gespräche gebe

es dazu allerdings noch nicht.