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Lostag für Al Jabers Ringstraßen-Galerien

Von Kid Möchel

Wirtschaft

Wien. Bis Freitag muss Hotelbetreiber Mohamed Bin Issa Al Jaber frisches Kapital in sein Wiener Immobilienreich einbringen. Dem Vernehmen nach endet am 30. September jene Restrukturierungsfrist, die die finanzierende deutsche Eurohypo-Bank dem Scheich eingeräumt hat. Der größte Hypothekar-Gläubiger hat kürzlich Kredit-Forderungen der Bank Austria (vier Millionen Euro) mit einem Abschlag aufgekauft und mit Al Jaber eine Restrukturierungsvereinbarung abgeschlossen.

 Aus dessen Umfeld heißt es, dass frisches Geld fließen werde. Sollte es wider Erwarten anders kommen, kann die Eurohypo die Al-Jaber-Immobilie Corso/Ringstraßen-Galerien am Wiener Ring verwerten. Dafür gibt es potenzielle Käufer. Kolportierter Kaufpreis: rund 86 Milliarden Euro. Der Verkaufserlös soll nicht nur die Kreditverbindlichkeiten abdecken, sondern auch Al Jabers Nobelherbergen Grand Hotel und The Ring absichern.