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Machbar sicher? Sinnvoll? Hmm

Von Tamara Arthofer

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Tamara Arthofer
Tamara Arthofer ist Sport-Ressortleiterin.

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Wieder Wirbel um Olympia: Seit die Tiroler Oppositionspartei "Liste Fritz" ihren kritischen Ton in Sachen Bewerbung um die Winterspiele 2026 am Freitag verschärft hat, herrscht Donnergrollen unter der Nordkette. Die von Land Tirol, Stadt Innsbruck und dem österreichischen olympischen Komitee ÖOC in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie sei gekauft, die Bietergemeinschaft nicht unabhängig, kurz: man wolle die Tiroler für dumm verkaufen, tönte Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Die an der Studienerstellung beteiligten Firmen und Insitutionen wiesen die Vorwürfe brüsk zurück, Jakob Wolf, Tirols ÖVP-Klubobmann, nannte sie "absurd, skurril und aus der Luft gegriffen". Die "Liste Fritz", die einst von Fritz Dinkhauser gegründet wurde und nach einem anfänglichen Höhenflug zuletzt herbe Verluste hinnehmen musste, habe sich endgültig disqualifiziert. Wenn die Studie fertig sei, würden die Ergebnisse präsentiert und mit allen Parteien und der Bevölkerung diskutiert - "transparent und ergebnisoffen", betonte Wolf. Schon davor hatte ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter versprochen, dem IOC im Fall einer Bewerbung ein "selbstbewusstes Angebot unter gewissen Bedingungen" zu machen, Nachhaltigkeit inklusive. Doch man muss die heftigen Vorwürfe der fraglichen Liste nicht teilen, um Olympia skeptisch gegenüberzustehen: Noch bei allen Spielen sind die Budgets überschritten worden.

Ob sich dies durch die Möglichkeiten der Agenda 2020 ändert, wie von Platter und dem ÖOC erhofft, ist ebenso zweifelhaft, wie es angesichts von Erderwärmung und Co. weitere Großinvestitionen in den Wintersport-Tourismus sind - bei dem Österreich zudem auch ohne Olympia ohnehin trotz allem gut dasteht.

Klar: Machbar ist vieles. Vielleicht wäre eine Studie darüber, ob es sinnvoll ist, besser.