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"Maharadscha" der Stahlbranche mit Familiensinn

Von Helmut Dité

Analysen

Im kleinen Stahlwerk seines Vaters in der indischen Provinz Rajastan begann Laksmi Mittals Weg zum größten Stahlmagnaten und zuletzt - laut Forbes-Liste - drittreichsten Mann der Welt. Spektakuläre Zukäufe scheinbar hoffnungsloser Fälle, von denen die Konkurrenz lieber die Finger ließ, die er aber durch harte Sanierung in Gewinnbringer verwandelte, und schließlich die Übernahme des US-Konzerns International Steel machten ihn schon 2004 zur weltweiten Nummer 1 bei Stahl.


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Seine Schmelzen und Walzwerke sind über fünf Kontinente verteilt, jährlich legt der 56jährige, der in einer 106 Millionen Euro teuren Villa in London lebt, mehr als 350.000 Flugmeilen zurück. Sein Familiensinn beschäftigt auch die Klatschspalten: Die Hochzeit seiner Tochter Vanisha in Versailles ließ sich der Mann mit einem geschätzten Privatvermögen von 20 Milliarden Euro angeblich 55 Millionen Dollar kosten. Die Tochter gehört dem Konzernvorstand an, seinen Sohn Aditya hat er zum Finanzvorstand und zur Nummer zwei gemacht.