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Markt für Snacks wächst weiter

Von Petra Medek

Wirtschaft

Der Markt für Snacks und Knabbereien wuchs 2002 weiter: Satte 3,08 Kilogramm konsumierte jeder Österreicher im vergangenen Jahr. 2001 lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei 3,03 kg.


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Der heimische Snackmarkt wog damit 24.650 Tonnen - und das, obwohl allgemein derzeit "Fastenzeit im Lebensmittelhandel" sei, wie Wolfgang Hötschl, Geschäftsführer des heimischen Snackmarktführers Kelly, am Donnerstag vor Journalisten betonte.

Das Wiener Unternehmen steigerte seinen Umsatz 2002 auf 93,8 Mill. Euro von 82,8 Mill. Euro im Jahr davor, während der Absatz um 12% auf 24.100 Tonnen zulegte. Der Marktanteil von Kelly ging 2002 leicht zurück auf 67% ( 2001: 70%).

Hauptverantwortlich für das Umsatzplus waren die um rund 54% auf 27,8 Mill. Euro gesteigerten Exporte, der Inlandsumsatz stieg dagegen nur leicht um 2,5%, so der Kelly-Chef. Heuer will Hötschl die 100 Mill-Euro-Umsatzgrenze erreichen. Ganz gut "verdaut" hat der Snackhersteller die Vertragsauflösung mit der Bahlsen-Gruppe, wodurch 8 Mill. Euro Umsatz wegfielen. Lediglich in de Sparte Kartoffelchips habe man die Umsätze nicht ganz kompensieren können.

Die Produktinnovation "Soletti-Supersize" sei sehr gut angekommen und soll nun auch als "Türöffner" für den deutschen Markt fungieren, kündigte Hötschl den Einstieg der Marke Soletti in Deutschland an. Ob auch die Marke Kelly in Deutschland vertrieben wird, werde noch entschieden.