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Matriarchat-Verbot im Sinne der Emanzipation?

Von Petra Tempfer

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Rosa, glitzernd und krönchenbesetzt oder supercool, heldenhaft und megastark: Die Mädchen wollen Prinzessinnen sein, die Buben Superhelden. So war es eigentlich schon immer - und so soll es künftig nicht mehr sein, zumindest wenn es nach den Kinderfreunden Oberösterreich geht. Haben diese doch eine Plakatkampagne im Kampf gegen Rollenklischees gestartet, mit der dafür geworben wird, dass Mädchen nicht mehr als pinke Prinzessinnen und Buben als Helden oder Cowboys zur Faschingsfeier gehen sollen.

Nun ist er also gekommen, der Tag, an dem das Gendering in den Kinderzimmern Einzug hält und Unmündigen der Kampf um Gleichberechtigung aufoktroyiert wird. Freilich - Emanzipation ist gut und wichtig und eine Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsmarkt unabdingbar. Die Tatsache, dass es nun einmal Mann und Frau mit genetisch klar unterscheidbaren Merkmalen und eben auch Vorlieben gibt, kann man allerdings nicht kippen. Das ist ein Gesetz der Natur, in ihm ist alles Leben begründet - und mitunter hat es ja auch seinen Reiz, wenn es um andere Dinge als Faschingskostüme geht. Die Prinzessin übrigens ist genau genommen ein Symbol dafür, als Frau unabhängig und selbstbewusst zu sein: Eine Rückerinnerung ans Matriarchat, in dem Frauen bestimmen - und warum bitte will man das im Sinne der Emanzipation verbieten?