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McDonald's Österreich tischt Umsatzzuwachs auf

Von Christine Zeiner

Wirtschaft

Zwar bissen zuletzt weltweit weniger Menschen in Burger und Pommes der Fastfoodkette McDonald's - der Konzern hat im vierten Quartal 2002 erstmals einen Verlust eingefahren - in Österreich ist der Umsatz 2002 allerdings um 6,17% auf rund 321 Mill. Euro gestiegen.


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Bereinigt um neue Restaurants gab es ein Plus von 3,65%, gab der neue Österreich-Chef Christian Wimmer am Donnerstag in einer Pressekonferenz bekannt.

Bisher hat es in Österreich keine andere Fast-Food-Kette geschafft, sich zu etablieren. Burger-King stelle keine Konkurrenz dar: "Wir werden wieder dafür sorgen, dass die gehen", kommentierte Andreas Hacker, Zentraleuropa- und Zentralasien-Chef, den Wiedereinstieg von Burger King in Österreich.

McDonald's Österreich beschäftigt in 157 Restaurants 7.400 Mitarbeiter und plant für das heurige Jahr 5 Neueröffnungen. Neben Singapur und Deutschland zählt die Hamburger-Kette in Österreich zu den profitabelsten Märkten im Konzern. Auch bei der Marktdurchdringung ist Österreich mit vorne: Auf 52.000 Österreicherinnen und Österreicher kommt ein McDonald's Restaurant. Übertroffen wird dieser Wert nur von den USA 21.000), Schweden (37.000) und Großbritannien (49.000).

Gemüse, Körner und Co.

Eine neue "Veggie"-Linie soll dem steigenden Gesundheitsbewusstsein der Österreicher Rechnung tragen: Tofu & Co habe der Österreich-Chef in den vergangenen Tagen bereits verkostet. Hacker relativiert aber: "Wir werden nie für vegetarische Kost stehen." Aber die Kette sei in Österreich schon immer gegen den Strom geschwommen, ob bei Markteting, Einkauf oder Umwelt.

115 Mill. Hamburgerbrötchen liefert die Bäckerei Mann aus Korneuburg, mehr als 4 Mill. Eier stammen von Freilandhennen. Beim Dauerthema Müll spricht man bei McDonald's Österreich bezüglich Abfalltrennung von "Pionierleistungen" - ein Umweltschutzorganisationen zufolge begrüßenswerter Schritt, wenn diese auch "unnötiger Müllproduktion negativ gegenüber stehen".