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Mehr Herz als Hirn

Von Matthias Nagl

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Matthias Dollinger und seine Kollegen beweisen Herz und stehen ihrem Klub auch in schwierigen Zeiten bei. Das ist in Zeiten, in denen sich die Halbwertszeit von Verträgen ständig verringert und Vereinstreue wie ein Wort aus längst vergangenen Zeiten klingt, zunächst eine erfreuliche Entwicklung.


Doch aus eigenem Interesse sollten sich Dollinger und Co. dem konkreten Fall auch mit einem anderen wichtigen Organ, dem Hirn, nähern. Denn Austria Kärnten wurde stets in erster Linie von der Politik geliebt und unterstützt, das restliche Bundesland hielt freundlich Distanz. Und nun, da das finanziell klamme Land Ausgaben kürzen muss, auf Geld für einen Zwangsausgleich und eingeschränkten Profibetrieb zu hoffen, grenzt an Realitätsverweigerung.