Zum Hauptinhalt springen

Mehr ist nicht immer mehr

Von Matthias Nagl

Kommentare

Ein Nebeneffekt des IOC-Kongresses in Durban, bei dem sich alles auf die Vergabe der Winterspiele 2018 konzentriert, ist, dass das olympische Programm weiter aufgeblasen wird. So werden bereits bei den nächsten Winterspielen 2014 in Sotschi die Knüller Slopestyle für Alpine und Snowboarder sowie der Snowboard-Parallel-Slalom aufgenommen. Insgesamt wird das Programm dann 98 Bewerbe umfassen. Und das, obwohl das IOC eigentlich einmal darüber nachgedacht hat, das Programm zu verschlanken. Das heißt nicht, dass keine neuen Sportarten mehr aufgenommen werden dürfen. Bewerben wie dem Slopestyle mag die Zukunft gehören. Doch dann müssen die Olympier so konsequent sein, nicht mehr zeitgemäße Sportarten zu verabschieden. So stellt sich beispielsweise die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, dass jeder Olympiaausrichter eine Kunsteisbahn in die Landschaft stellen muss.