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Mehr Mädchen in Lehrberufen

Von Petra Medek

Wirtschaft

Der Anteil der weiblichen Lehrlinge ist 1998 wieder leicht auf 32% gestiegen (1997: 31,4%). Damit ist die Talsohle, die 1996 mit einem Anteil von 31% ihren Tiefpunkt hatte, überwunden.


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Der Aufwärtstrend werde sich auch heuer fortsetzen, sagte Werner Hackl von der Statistik-Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gestern vor Journalisten anläßlich der Präsentation der

Untersuchung "Mädchen im Lehrberuf von 1984 bis 1998".

Zwar finden sich die "traditionellen Mädchenberufe" wie Einzelhandelskauffrau, Köchin oder Frisörin nach wie vor unter den 50 häufigsten Lehrberufen bei Mädchen, jede der Sparten verlor jedoch

deutlich an Beliebtheit. Stattdessen stieg die Zahl der Lehrmädchen bei Bäckern, Bautechnischen Zeichnern oder Malern und Anstreichern. Zudem würden neu geschaffene Lehrberufe zusätzliche Chancen für

Mädchen eröffnen, so Hackl. Bei den acht wichtigsten der insgesamt 23 neuen Lehrberufe (per Ende Juni 1999) ist der Anteil der weiblichen Lehrberufe mit rund 45% überproportional hoch. So sind im

Beruf Verwaltungsassistent/in 74% der Lehrlinge weiblich, bei Systemgastronomen 56% und bei Gartencenterkaufmännern/frauen sind es sogar 85%.