Zum Hauptinhalt springen

Mehr Spaß mit dem Team

Von Simon Rosner

Kommentare

Das U21-Team ist Geschichte, es hat den Sprung zur EM-Endrunde nach Schweden verpasst. Das Ergebnis enttäuscht, Entschädigung bietet allerdings die Gewissheit, dass die Mannschaft in sämtlichen Partien spielerisch überlegen war, durch Kreativität, Bereitschaft zum Risiko und Spielwitz bestochen hat.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 15 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Und das ist durchaus ungewohnt für den österreichischen Fußball. Seit Jahrzehnten schon dominiert im Nationalteam die Passivität. Die Angst, ein Tor zu erhalten, dominierte auch zu etwas erfolgreicheren Zeiten die Hoffnung auf einen eigenen Torerfolg. Die junge Generation weckt die Hoffnung, dass sich in der Spielauffassung Grundlegendes ändern könnte.

Der Kader für das Spiel gegen die Türkei kann als Hinweis auf eine beginnende Abkehr von einem von Vorsicht getragenen Spiel der Österreicher gewertet werden. Auch unter Hickersberger waren Ansätze dazu erkennbar. Es mag unter dem Strich vielleicht nicht erfolgreicher sein (siehe Euro 08), mehr Spaß macht ein offensiver agierendes Nationalteam aber in jedem Fall.