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"Mehrheit von Schwarz-Blau verhindern"

Von WZ Online

Politik

SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder hält sich im "Ö1-Morgenjournal" Frage nach Koalitionspartner offen.


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Wien. Andreas Schieder, SPÖ-Klubobmann im Parlament, will weder das Bundeskanzleramt noch das Wiener Rathaus Heinz-Christian Strache von der FPÖ überlassen. "Ziel ist eine Mehrheit von Schwarzblau zu verhindern", sagte Schieder im "Ö1-Morgenjournal". Die SPÖ will einen Kriterienkatalog erstellen, dass die Diskussion mit inhaltlichen Punkten geführt werden kann.

Was jetzt zähle, sei die Sacharbeit, sagte Schieder. Er sprach auch von "Mehrheiten in neuen Denkmustern" und nannte Schwarz-Rot-Grün als mögliches Beispiel. Mit wem koaliert werden würde, ließ Schieder offen: "Wer grundsätzlich in Frage kommt, entscheidet sich im Laufe des Wahlkampfs."

Bis zur Nationalratswahl am 15. Oktober werde es mehr Parlamentsarbeit geben. Projekte wie die Förderung von 20.000 Langzeitarbeitslosen stehen im Fokus. Ein Thema, das Schieder laut eigenen Worten besonders am Herzen liegt ist die Bekämpfung von Briefkastenfirmen und Steuerhinterziehung.

Wiener SPÖ tagt

Drei Wochen nach dem Landesparteitag trifft sich am Montag die Wiener
SPÖ zu einer Vorstandssitzung. Auf der Agenda steht laut ORF-Informationen der Wahlkampf für die Nationalratswahl am 15. Oktober.