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Microsoft verdient, AMD verliert weiterhin

Von WZ Online

Wirtschaft

Microsoft hat dank starker Computerverkäufe in Schwellenländern und einer großen Nachfrage nach neuer Software seinen Gewinn gesteigert. AMD ist das siebente Quartal hintereinander im Minus.


Für das vierte Geschäftsquartal gab Microsoft am Donnerstag nach US-Börsenschluss einen Nettogewinn von 4,3 Milliarden Dollar (2,71 Mrd Euro) nach 3,04 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum bekannt. Der Gewinn je Aktie (verwässert) betrug dabei 46 Cent. Der Umsatz legte 18 Prozent zu auf 15,84 Milliarden Dollar.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn von 47 Cent pro Anteilsschein bei einem Umsatz von 15,65 Milliarden Dollar erwartet. Microsoft-Papiere gaben nach Veröffentlichung der Zahlen im nachbörslichen Handel 3,7 Prozent nach.

Microsoft scheiterte zuletzt mehrfach mit dem Versuch einer Übernahme des Internet-Konzerns Yahoo!. Der Software-Riese sucht nach neuen Wachstumsfeldern im Internet und wollte mit dem Kauf von Yahoo! die Dominanz des Rivalen Google bei lukrativen Suchanzeigen verschärft angreifen.

AMD weiterhin rot

Advanced Micro Devices (AMD) hat den siebenten Quartalsverlust in Folge verbucht. Für das zweite Vierteljahr gab der Chiphersteller am Donnerstag nach US-Börsenschluss netto ein Minus von 1,19 Milliarden Dollar (0,751 Mrd Euro) oder 1,96 Dollar je Aktie an. Im Vorjahreszeitraum hatte der Verlust 600 Millionen Dollar betragen.

Der Umsatz stieg auf 1,35 Milliarden Dollar von 1,31 Milliarden Dollar vor Jahresfrist. Konkurrent und Marktführer Intel hatte in dieser Woche einen deutlichen Gewinnanstieg ausgewiesen und den Markt zudem mit einer starken Umsatzprognose für das laufende Quartal erfreut.