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Mit "vote4future.at" Jungwähler motivieren

Von Alexandra Grass

Politik

Als Motivation für die rund eine Million JungwählerInnen, am 24. November wählen zu gehen, gab die Bundes-Jugendvertretung gestern im Beisein von den Nationalratspräsidenten Heinz Fischer und Werner Fasslabend symbolisch die erste Stimme ab.


Rund eine Million JungwählerInnen würden die Wahl entscheiden, betonte Geschäftsführer Bernd Lunglmayr und ruft mit der Kampagne "vote4future" zum Urnengang auf.

Auch die zwei der drei Hausherren des Parlaments - Thomas Prinzhorn ließ sich entschuldigen - riefen zur aktiven Teilnahme an der Wahl auf, denn "Politik und Wahlen haben etwas mit dem Alltag der Jugend zu tun, Wählen zu gehen hat daher Auswirkungen", so Lunglmayr. Fasslabend sieht die Jugendpolitik als die "wichtigste gesellschaftspolitische Frage" und damit Demokratie Zukunft habe, müsse die Jugend wählen. "Es ist unbestritten, dass aktives Engagement junger Menschen wichtig ist", erklärte auch Fischer. Kritik übte er an der Situation, dass es durch die Senkung der Volljährigkeit dazu gekommen sei, dass viele noch nicht wählen dürfen. Dies sei den Jungen "nicht leicht zu erklären".

Kernstück der Kampagne ist die Homepage http://www.vote4future.at. Prominente aus Kunst, Kabarett und Sport unterstützen diese mit ihren Aufrufen, wählen zu gehen. Angesprochen ist eine Million JungwählerInnen - darunter rund 300.000 ErstwählerInnen.

Der Bundes-Jugendvertretung gehören insgesamt 40 Jugendorganisationen an. Sie hat sich im Juni 2002 konstituiert.